Erinnern und Vergessen

Veröffentlicht am 28.09.2011 in Stadtteil
 

diese Fähigkeiten des Menschen sind notwendig für eine gelingende Lebensgestaltung und Lebensbewältigung. Doch warum sind wir besorgt, wenn verdrängt und vergessen werden soll, was sich vor so vielen Jahrzehnten in diesem Land ereignet hat?

Unsere Fragen stören das Bedürfnis, mit der Vergangenheit in Ruhe gelassen zu werden. Warum wurden die einen zu Tätern, Verbrechern oder auch nur zu Duldern eines verbrecherischen Regimes? Warum verweigerten sich so wenige, halfen Verfolgten oder gingen in den Widerstand? Und warum erging es diesen Menschen nach 1945 oft schlechter als jenen Mitläufern und manchen Tätern?

Wir, die Arbeitsgruppe „Geschichte und Erinnerung – Initiative zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“, laden ein zu einer
Gedenkveranstaltung
an die Opfer des Nationalsozialismus
und die Zerstörung der Höchster Synagoge

am Mittwoch, den 9. November 2011
um 18 Uhr
auf dem Ettinghausenplatz
(am Marktplatz Höchst)

Wir wollen aus Berichten und Dokumenten über die Ereignisse des 10. und 11. November 1938 mit einer szenischen Lesung „Von Höchst nach Buchenwald“ daran erinnern, was in den Jahren von 1933 bis 1945 geschah. Wir wollen begreifen, was damals geschah und uns davor bewahren, dass Ähnliches wieder geschieht! Unser öffentliches Erinnern kann unseren Blick und unsere moralische Kraft für die Gegenwart stärken.

Es darf niemals wieder gesagt werden: Davon haben wir nichts gewußt.

Veranstalter und Unterstützer:
Bund für Volksbildung Frankfurt am Main Höchst e.V. / Neues Theater Höchst, CDU Höchst/Unterliederbach, Evang. Kirchengemeinde Höchst am Main, Evang. Dekanat Frankfurt-Höchst, Evang. Regenbogengemeinde Frankfurt-Sossenheim, Evang. Kirchengemeinde Frankfurt-Unterliederbach, Höchster Bildungsschuppen - Verein für Kultur, Politik und Berufsbildung Höchst e.V., Die Grünen im Frankfurter Westen, Jugend- und Kulturzentrum Höchst, Kath. Kirchengemeinde St. Josef Frankfurt-Höchst, Kath. Kirchengemeinde St. Johannes Ap. Frankfurt-Unterliederbach, Kath. Schulseelsorge Höchst, DIE LINKE. Höchst & westliche Stadtteile, SPD Ortsverein Frankfurt Höchst, Verein für Geschichte und Altertumskunde Frankfurt-Höchst e.V., VHS Frankfurt Filmforum Höchst.

 

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