SPD Höchst übernimmt Patenschaft für Stolperstein von Henry Lewin

Veröffentlicht am 04.09.2008 in Stadtteil
 

Henry Lewin
Am Mittwoch, den 3. September 2008, wurden in der Brüningstraße, der Bolongarostraße und der Königsteinerstraße sieben sogenannte Stolpersteine zur Erinnerung an verschleppte und ermordete jüdische Mitbürger verlegt. Dem Ortsverein der SPD Höchst war es ein Anliegen auch eine Patenschaft für einen dieser Stolpersteine zu übernehmen - und zwar für den Sohn Henry der Familie Lewin vor dem Haus Königsteinerstraße 6. Henry Lewin, der 1902 geborene Sohn, wurde 1935 verhaftet, da man bei ihm SPD-Zeitungen gefunden hatte. Deswegen wurde er der Beihilfe eines hochverräterischen Unternehmens für schuldig befunden und 1936 zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Er war magenkrank und ein Magendurchbruch wurde zu spät erkannt. Er starb im jüdischen Krankenhaus im Februar 1937.

Pressemeldung (PDF 0,3 MB)



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