Zur Europawahl

Veröffentlicht am 26.05.2014 in Europa
 

„Ein fantastisches Ergebnis!“

 

Die SPD hat bei der Europawahl über 27 Prozent geholt – und damit gegenüber 2009 sechseinhalb Prozentpunkte zugelegt. „Das ist der größte Zugewinn, den die SPD bei einer deutschlandweiten Wahl jemals erreicht hat“, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel unter großem Applaus am Sonntag in Berlin.

Die SPD hat bei der Europawahl 2014 eine eindrucksvolle Wende geschafft: Laut vorläufigem Endergebnis haben die Sozialdemokraten 27,3 Prozent eingefahren – ein Zugewinn von 6,45 Prozentpunkten gegenüber der Wahl von 2009.

SPD gewinnt dazu, Union verliert deutlich

Die Union hat im Gegenzug über zweieinhalb Prozentpunkte verloren und landet bei rund 35 Prozent. Noch klarer ist der Verlust der Union im Vergleich zur Bundestagswahl 2013: Damals hatten CDU und CSU zusammen noch ein Ergebnis von 41,5 Prozent erzielt

Jubel im Willy-Brandt-Haus: die SPD legt deutlich zu.
Jubel im Willy-Brandt-Haus über den deutlichen Stimmenzuwachs. (Foto: dpa)

 

Schulz: Dank an die Wählerinnen und Wähler

Martin Schulz zeigte sich überwältigt von dem massiven Stimmenzuwachs der Sozialdemokraten. Er dankte den Wählerinnen und Wählern, „die uns das Vertrauen gegeben haben“.

Viele Menschen in Europa wüssten, dass „die deutsche Sozialdemokratie das Flaggschiff der Demokratie, des Kampfes für Gerechtigkeit, der Solidarität und für Respekt, des Kampfes für Toleranz und für Kooperation auf gleicher Augenhöhe immer war und ist“. Und deshalb sei dies auch „ein großer Tag für diese stolze Sozialdemokratische Partei Deutschlands“. 


SPD auf Erfolgskurs

Die SPD sei auf Erfolgskurs, sagte er am Sonntagabend unter großem Beifall im Berliner Willy-Brandt-Haus. „Wir haben auch im Verhältnis zur Bundestagswahl deutlich zugelegt.“ Das sei ein gutes Zeichen für die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland.

 


Halten, was man verspricht


Schulz zeigte sich zuversichtlich, eine Mehrheit für das Amt des Kommissionspräsidenten im neuen Europäischen Parlament zu finden. Diese Mehrheit müsse drei Dinge erreichen:

  1. Europa muss gerechter werden. Der Wohlstand muss gerechter verteilt werden. Vor allem die enorm gestiegene Jugendarbeitslosigkeit muss bekämpft werden.

     
  2. Schulz will die Europäische Union als Friedensmacht stärken.
     
  3. Schulz will, dass Rechtspopulisten und Rechtsextremisten keine Chance bekommen, sich in Europa auszubreiten.
 
„Für diese drei Projekte fliege ich jetzt gleich nach Brüssel und fühle mich durch das Ergebnis nachdrücklich gestärkt“, sagte Schulz in das Meer der hochgehaltenen ‚Jetzt ist Schulz’-Schilder hinein.
 

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